Akamai Diversity

Der Akamai-Blog

Oktober 2020 - Neues im Bereich Delivery

Autor: Alex Balford

Willkommen zu Tag zwei des Akamai-Plattform-Updates!

Heute stehen Delivery Produkte von Akamai im Mittelpunkt. Die letzten Monate waren ohnegleichen. Lockdowns, Quarantäne und andere Schutzmaßnahmen von staatlichen Stellen und Unternehmen haben eine plötzliche und dramatische Veränderung des Nutzerverhaltens bewirkt. Dies wiederum hat zu einer enormen Zunahme des Traffics geführt. Unternehmen müssen gerade jetzt auf die Intelligent Edge Platform setzen, um ihre Geschäftskontinuität aufrechtzuerhalten und das beispiellose Trafficaufkommen seitens des Onlinepublikums zu unterstützen. Und Akamai spielt dabei eine größere Rolle denn je. Akamai bietet ein umfassendes Angebot an Produkten zur Inhaltsbereitstellung, darunter Ion, Adaptive Media Delivery und Download Delivery. Sie alle sind darauf ausgelegt, jedem Nutzer ein hervorragendes digitales Erlebnis zu bieten - unabhängig von der Art der Inhalte (Websites, Anwendungen, APIs, Video, Software oder kleinere Objekte) und unabhängig von Standort, Gerät oder Netzwerk.

Im zweiten Quartal überschritt der Spitzentraffic auf der Akamai-Plattform an jedem Tag die Marke von 100 Terabit pro Sekunde. Diese Marke von 100 Tbit/s Traffic war im Oktober 2019 zum ersten Mal in der Firmengeschichte überschritten worden. Dank der enormen Kapazität der Akamai Intelligent Edge Platform konnten Milliarden von Menschen auf der ganzen Welt im Umgang mit der Pandemie von Performance und Zuverlässigkeit profitieren, die in ihrer Größenordnung ihresgleichen suchen und branchenweit führend sind. Während dieser Zeit hat Akamai zahlreiche große Over-the-Top-Servicelaunches sowie Spiel- und Softwareveröffentlichungen begleitet und Unternehmen geholfen, ihre digitale Transformation voranzutreiben, die Herausforderungen der Arbeit im Homeoffice zu meistern und vieles mehr zu erreichen. Die Akamai Intelligent Edge Platform ist und bleibt das weltweit am weitesten verbreitete Content Delivery Network (CDN). Das Netzwerk ist inzwischen auf mehr als 300.000 Servern an 4.000 Standorten und in fast 1.500 Netzwerken rund um den Globus angewachsen. Damit ist es näher am Zielpublikum und gewährleistet niedrigste Latenz und höchste Qualität.

Ankündigungen

Cloud-Konnektivität: Heute stellen wir drei spannende Cloud-orientierte Initiativen von Akamai vor. 

  1. Dank der Multi-CDN-Unterstützung bietet Akamai mit dem Cloud Wrapper einen zentralen Hub für Ihren gesamten Traffic zur Medienbereitstellung. Damit ist es jetzt möglich, mit mehreren CDNs eine hohe Entlastung zu erreichen und den Ausgangstraffic aus der Cloud zu reduzieren.
  2. Wir freuen uns, Sie mit Google Cloud Platform (GCP) Interconnect bekannt zu machen -, einem Dienst, der Self-Service-Verbindungen mit GCP ermöglicht. Dadurch sinken die Kosten für den Ausgangstraffic aus der Cloud.
  3. Dank des neuen Cloud Access Manager von Akamai ist es einfacher und sicherer, Ihren GCP- oder AWS-Ursprung zu authentifizieren, da die Lösung ein einzelnes Ziel für die Verwaltung all Ihrer Cloud-Storage-Schlüssel bietet.

Diese Initiativen arbeiten direkt mit Ihrem Cloudservice-Provider zusammen. So lassen sich Kosten senken, die Integration der Authentifizierung rationalisieren und die erforderliche Flexibilität für Architekturen mit mehreren Ursprüngen und CDNs erreichen.

Livestreaming: Das wird wahrscheinlich DAS Jahr des Livestreamings. Vor diesem Hintergrund hat Akamai einen großen Teil des Jahres 2020 genutzt, um neue Funktionen zu entwickeln. Sie sollen den Kunden helfen, sich auf diesen Schub beim Livestreaming vorzubereiten. Im Rahmen dieses Plattform-Updates stellt Akamai verschiedene Funktionen für Livestreaming vor, einschließlich Unterstützung für HLS mit geringer Latenz. Die neue Spezifikation soll Nutzern eine End-to-End-Latenz von drei Sekunden oder weniger sowie Abwärtskompatibilität im gesamten Apple-Videoplayer-Ökosystem bieten. Dies dürfte dazu beitragen, dass sich niedrige Livestreaming-Latenzen bei den beliebtesten Streamingformaten durchsetzen. Die neue entwicklerfreundliche Media Services API automatisiert die Konfiguration von Livestreaming-Workflows auf der Akamai Intelligent Edge Platform. Akamai Access Revocation ist das Kernstück der Sicherheitsmaßnahmen von Akamai zum Schutz von Inhalten nach dem Prinzip „Vorbeugen, erkennen, durchsetzen". Die Rechteinhaber von Inhalten haben damit die Möglichkeit, nicht autorisierte Videostreams zu stoppen. Die neueste Version zeichnet sich durch eine verbesserte Skalierbarkeit aus und bedient daher ein größeres Publikum. Darüber hinaus bietet sie schnellere Reaktionszeiten beim Widerruf, sodass sich betrügerische oder geteilte Streams hochskaliert nachverfolgen lassen. Akamai ist für den kommenden Boom des Livestreamings gewappnet und wird seinen Kunden zum Erfolg verhelfen. 

mPulse: Mit dem Plattform-Update unserer RUM-Lösung (Real User Monitoring) werden mehr als ein Dutzend neuer Metriken eingeführt, die Unternehmen nützliche Einblicke in das Nutzererlebnis verschaffen. Besonders hervorzuheben ist dabei die Unterstützung von Google Web Vitals. Google hat angekündigt, dass im Jahr 2021 ein neues Algorithmus-Update erfolgen soll. Dieses Update wird eine Aktualisierung jener Metriken beinhalten, die Google für sein Suchranking als Indikator für eine solide Performance einer Website heranzieht. Bei diesen neuen Metriken handelt es sich nach Angaben von Google „um eine Reihe von realen, nutzerzentrierten Metriken, die Schlüsselaspekte des Nutzererlebnisses messen". mPulse unterstützt nun die Messung der folgenden drei Metriken, aus denen Core Web Vitals gebildet werden: LCP (Largest Contentful Paint) zur Messung der Ladezeit, FID (First Input Delay) zur Messung der Interaktivität und CLS (Cumulative Layout Shift) zur Messung der visuellen Stabilität. Weitere Informationen zur Unterstützung von Core Web Vitals finden Sie in unserem ausführlichen Artikel Measuring and Improving Core Web Vitals (Messung und Verbesserung von Core Web Vitals). Einzelheiten zu allen neuen mPulse-Funktionen finden Sie in unserem entsprechenden Blogbeitrag Dimensions, Timers and Metrics: What's New in mPulse in 2020 (Dimensionen, Timer und Metriken: Neue Funktionen in mPulse im Jahr 2020).

 

Mehr über die neuen Funktionen für Ihre Produkte können Sie weiter unten erfahren:

Adaptive Media Delivery

Akamai Control Center

CloudTest

Cloud Wrapper

Download Delivery

Ion

Media Services Live

mPulse


 

Adaptive Media Delivery

Adaptive Media Delivery, unser Produkt für die Bereitstellung von Streamingmedien, wartet mit Verbesserungen zur Optimierung der Bereitstellung von Videostreaming in großem Umfang auf. Dazu gehören die Unterstützung eines neuen Livestreaming-Protokolls mit niedriger Latenz, eine verbesserte Konnektivität mit Azure Origin, die zu einer Senkung der Egress-Kosten der Kunden beiträgt, sowie zusätzliche Unterstützung für EdgeWorkers, der Cloud-Computing-Lösung von Akamai.

Wichtige Merkmale

Unterstützung von HLS mit geringer Latenz

Unterstützung des neuesten HLS-Protokolls von Apple für skalierbares Livestreaming mit niedriger Latenz

Unterstützung von DASH-Manifest-Personalisierung

Personalisieren von DASH-Manifesten und Optimieren von Bitratenleitern an der Edge

Access Revocation

Detaillierte Steuerung einzelner Sitzungen, die verhindert, dass Nutzer unerlaubt Videostreams mit nicht autorisierten Zuschauern teilen

Azure Cloud Interconnect

Ermöglicht eine private Verbindung zwischen der Akamai Intelligent Edge Platform und Azure-Ursprüngen und sorgt so für zuverlässige Performance und geringere Cloud-Egress-Kosten

EdgeWorkers-Unterstützung

Einführung der Unterstützung für EdgeWorker bei Adaptive Media Delivery


 

Akamai Control Center

Akamai Control Center sorgt für besseres Reporting. Kunden erhalten dadurch über alle Akamai-Produkte hinweg einen besseren Gesamtüberblick über Nutzung, Auslagerung, Abrechnung und Verwendung der Akamai-APIs.

 

Wichtige Merkmale

Reporting-Übersicht

Aggregiert alle relevanten Berichte für jeden Kunden über das gesamte Akamai-Portfolio hinweg

Reporting-Homepage-Karte

Bietet Kunden einen schnellen Überblick über ihren Traffic und ihre Auslagerung der letzten 24 Stunden

Abrechnung

Hilft Kunden dabei, ihre Rechnung anhand detaillierter Einblicke in Nutzungsdetails nachzuvollziehen

API-Nutzungsreport

Einblick in die Nutzung der Akamai-API-Aufrufe und Ereignisse auf Konto- und Nutzerebene


CloudTest

Mit diesem Plattform-Update für CloudTest, unsere globale Lasttest-Plattform, werden neue APIs, bessere Unterstützung für AWS und Azure sowie zahlreiche Verbesserungen und Fehlerbehebungen bereitgestellt.

 

Wichtige Merkmale

Neue APIs

CloudTest Composition Instance API: Starten, Anhalten, Fortsetzen und Stoppen von Tests mit einer REST-API

Test Results Query API: Asynchrones Abrufen, Verwalten und Löschen von Testergebnissen über eine REST-API.

Erweiterte Unterstützung für AWS und Azure

Erweiterung der Liste der verfügbaren Standorte und Bereitstellung neuer Typgrößen und -klassen für Instanzen in AWS und Azure

Verbesserungen bei Skalierung, Performance und Usability

Import und Export im HAR-Format (HTTP Archive); Möglichkeit, Testeigenschaften während des Testlaufs zu ändern; verbesserte Lade- und Datenverarbeitungszeiten


Cloud Wrapper

Cloud Wrapper wird um betriebliche Verbesserungen und Multi-CDN-Unterstützung ergänzt. Damit können Kunden eine gemeinsame Cachenutzung, vorhersehbare Auslagerungslevel und Kosteneinsparungen bei den Ursprungsinfrastrukturen in zunehmend komplexen und offenen Livestreaming-Architekturen realisieren.

 

Wichtige Merkmale

Multi-CDN-Unterstützung

Bietet eine Cloud-Caching-Ebene zur Reduzierung der Egress-Kosten mit Unterstützung für Multi-CDN-Infrastrukturen.

Reporting

Bietet ein neues Reporting-Dashboard im Akamai Control Center zur Anzeige von Auslastungs- und anderen Statistiken für Footprint-Konfigurationen.

Verbesserte Bereitstellung

Property Manager unterstützt jetzt Cloud Wrapper, sodass Kunden Footprint-Konfigurationen innerhalb des Akamai Control Center bereitstellen, aktivieren und verwalten können.


Download Delivery

Download Delivery erhält Verbesserungen der Konnektivität mit Azure. So genießen die Kunden reduzierte Egress-Gebühren sowie zusätzliche Unterstützung für EdgeWorkers, der Cloud-Computing-Lösung von Akamai.

 

Wichtige Merkmale

Azure Cloud Interconnect

Ermöglicht eine private Verbindung zwischen der Akamai Intelligent Edge Platform und Azure-Ursprüngen und sorgt so für zuverlässige Performance und geringere Cloud-Egress-Kosten

EdgeWorkers-Unterstützung

Einführung der Unterstützung für EdgeWorker bei Adaptive Media Delivery


Ion

Ion, unsere führende Lösung für die Performance von Websites und Anwendungen, wurde um mehrere neue Funktionen erweitert, die die Konnektivität mit Cloud-Ursprüngen verbessern. Dadurch sparen unsere Kunden Cloud-Egress-Kosten. Das Erlebnis der Produkteinrichtung und -konfiguration für neue Ressourcen wurde überarbeitet, damit Kunden aus dem vorhandenen Funktionsumfang heraus leichter und intuitiver zu einer optimalen Performance gelangen können. Weitere neue Merkmale helfen dem Kundensegment, das Akamai in eine Multi-CDN-Architektur integrieren möchte, eine höhere Performance und betriebliche Verbesserungen zu erzielen.

 

Wichtige Merkmale

Erweiterte Konfiguration

Verbessert das Kundenerlebnis der Produktkonfiguration im Akamai Control Center und bietet einen besseren Einblick in die Produktmerkmale, die den Kunden zur Verfügung stehen. 

Cloud Access Manager

Ermöglicht Kunden die sichere Verwaltung von Authentifizierungsschlüsseln für AWS- und GCP-Ursprünge unter Verwendung der Key Management Infrastructure (KMI) von Akamai.

Google Cloud Platform (GCP) Interconnect

Bietet eine private Verbindung zwischen der Akamai Intelligent Edge Platform und GCP-Ursprüngen für zuverlässige Performance und geringere Cloud-Egress-Kosten.

Bot-Filterung für Performancerichtlinien

Automatische Filterung von Bot-Beacons aus dem mPulse-Dataset für adaptive Beschleunigungsrichtlinien zum Ausschluss von Bot-Daten und zur Verbesserung des Datenmaterials für Performanceoptimierungen.

S-Maxage

Ermöglicht Kunden die Steuerung der Cache-TTL über den S-Maxage-Header und vereinfacht die Verwaltung in Multi-CDN-Bereitstellungen.

Edge-Server-Verbesserungen

Zusätzliche Edge-Server-Optimierungen, die den Verarbeitungsfluss für Anfragen verbessern und die Übertragungszeit für das erste Byte (TTFB) um bis zu 20 % reduzieren.

Skriptverwaltung - SPOF-Benachrichtigungen

Informiert Kunden automatisch, wenn ein Single-Point-of-Failure-Ereignis ausgelöst wird, weil das Laden eines Drittanbieterskripts für einen Endnutzer länger dauert als erwartet.

Export von Einblicken in die Skriptverwaltung

Ermöglicht Kunden den Export detaillierter Erkenntnisse aus dem Script Management Dashboard.

Unterstützung für SameSite-Cookies

Unterstützt SameSite-Cookies für aktuelle und zukünftige Browserversionen als zusätzlicher Schutz der Privatsphäre von Endnutzern.

 


Media Services Live

Media Services Live bietet zusätzliche Funktionen, die die Bereitstellung von Workflows für Live-Videostreaming für Entwickler sowie die Erstellung und Archivierung von Highlights und Clips während der Postproduktion vereinfachen und skalierbare Livestreams mit niedriger Latenz ermöglichen. In diesem speziellen Blogbeitrag erfahren Sie mehr über alle neuen Features von Media Services Live.

Wichtige Merkmale

Live-Clipping

Ermöglicht die Clip-Generierung aus laufenden Livestreams und unterstützt die Integration der Clip-Generierung in Workflows für Livestreaming.

Instant TV

Dynamische Erstellung von Livestreamsegmenten ohne Änderungen am Encoder durch Auswahl einer gewünschten Startzeit für ein Ereignis, um Kunden beim „Neustart" oder „Wiederbeginn" von Live-Events zu unterstützen.

 

Unterstützung für Chunked Transfer Encoding

Bietet Unterstützung für skalierbares Streaming mit geringer Latenz über Chunked Transfer Encoding mit branchenführenden Formaten: CMAF, HLS und DASH

 

Media Services Live API

Eine neue API, die den Media Services Live-Bereitstellungsprozess vereinfacht.


mPulse

Mit dem Plattform-Update für mPulse, unserer RUM-Lösung, werden mehr als ein Dutzend neue Metriken eingeführt, darunter Google Core Web Vitals, sowie eine neue grafische Nutzeroberfläche für mPulse. Erfahren Sie mehr über alle neuen Funktionen in unserem speziellen Blogbeitrag „Dimensions, Timers and Metrics: What's New in mPulse in 2020" (Dimensionen, Timer und Metriken: Neue Funktionen in mPulse im Jahr 2020).

 

Wichtige Merkmale

Google Core Web Vitals-Metriken

Core Web Vitals ist eine Initiative von Google, die eine einheitliche Orientierungshilfe für Qualitätssignale bietet, die für die Bereitstellung eines guten Nutzererlebnisses im Web unerlässlich sind: Largest Contentful Paint (LCP), First Input Delay (FID) und Cumulative Layout Shift (CLS). Lesen Sie hierzu unseren ausführlichen Blogbeitrag „Measuring and Improving Core Web Vitals" (Messung und Verbesserung von Core Web Vitals).     

Neue Metriken

Zusätzlich zu Core Web Vitals führt dieses Update eine Reihe neuer Metriken ein, die Kunden bessere Einblicke in das tatsächliche Nutzererlebnis verschaffen (Rage-Klicks, Einstiegsseite, Service-Worker-Startzeit, Gesamtblockierungszeit, Wartezeit bei Umleitungen, Downloadzeit, Entladezeit, Early Beacon, Sichtbarkeitsstatus, Navigationstyp, Akamai-Property-Version).

Neue grafische Nutzeroberfläche (GUI)

Die neue grafische Nutzeroberfläche wurde speziell für Anwendungsfälle entwickelt und rationalisiert den Workflow für gängige DPM-Anwendungsfälle.

 

Bleiben Sie dran und freuen Sie sich auf Tag 3 und 4, an denen es um Neues aus dem Bereich Performance geht.