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Die drei wichtigsten Digital-Media-Trends für 2017

Die Digital-Media-Branche konnte im letzten Jahr spürbare Zuwachsraten verzeichnen, unter anderem durch globale Sportevents, wie zum Beispiel dem Super Bowl des American Football und den Grand-Slam-Turnieren im Tennis, aber auch vor allem dank des europäischen Fußballturniers und den Spielen in Rio. Diese Entwicklung wird sich 2017 weiter fortsetzten, drei Trends verdienen dabei besondere Beachtung.

Trend Nummer eins ist das deutliche Wachstum der Nachfrage nach Video-on-Demand-Inhalten und Live-Streaming-Angeboten. Zum einen stellen wir eine stetig steigende Beliebtheit von Film-, TV- und Videoangeboten aus dem Internet fest und zum anderen ist das Interesse an internationalen Sportevents ungebrochen groß. So konnten Zuschauer in Deutschland beispielsweise die Handball-WM Mitte Januar 2017 ausschließlich im Internet per Livestream verfolgen. Wie sehr Video-Streaming mittlerweile im Alltag angekommen ist und sich weiter verbreitet, zeigen auch Marktzahlen des Branchenverbands Bitkom. Er rechnet für 2017 mit einem Marktvolumen von 945 Millionen Euro; das entspricht einer Steigerung um 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr (1).

Trend Nummer zwei: Virtual Reality und 360°-Video-Streaming gewinnen an Fahrt. Bereits im letzten Jahr haben TV-Gesellschaften und Content-Anbieter bei ausgewählten Events Virtual-Reality-Inhalte gestreamt. Speziell im Live-Streaming-Bereich ist das Interesse enorm. Ausgestattet mit Apps für iOS oder Android und Virtual-Reality-Brillen können Zuschauer auf eine ganze neue Art und Weise Teil des Events sein. Im letzten Jahr hat Akamai weltweit zwei bis drei Virtual-Reality-Projekte pro Monat unterstützt; in diesem Jahr ist mit einer deutlichen Zunahme zu rechnen. Virtual Reality ist noch ein recht junges Technologie-Feld, jedoch mit sehr starkem Verbraucher-Interesse und wir werden in diesem Jahr eine deutliche Weiterentwicklung in allen Bereichen sehen.

Trend Nummer drei ist ein steigendes Angebot an 4K-Inhalten. In den letzten zwei Jahren gab es bei 4K-TVs eine paradoxe Situation: Die Geräte wurden gekauft, aber es gab nicht genügend Content, um deren Leistungsfähigkeit voll auszuschöpfen.Vor allem im letzten Jahr hat der Markt zugelegt. Laut Marktforscher GfK war jedes vierte in Deutschland verkaufte Gerät ein 4K-TV und in jedem zehnten Haushalt steht bereits ein Ultra-HD-Fernseher (2). Nach und nach sind auch mehr Inhalte verfügbar, bislang vorwiegend Filme, jedoch auch einige Live-Events gibt es in der Zwischenzeit in Ultra HD/4K zu sehen. Dieser Trend wird sich in diesem Jahr fortsetzen und es ist 2017 mit einer deutlichen Zunahme der Angebote von hoch-qualitativen Streams zu rechnen.

Mit diesen Trends geht natürlich eine steigende Erwartung der Verbraucher an die Übertragungsqualität einher. Entscheidend für die Customer Experience sind die Zuverlässigkeit der Wiedergabe und die bestmögliche Bildqualität. Die Herausforderungen bei der Auslieferung von Inhalten auf die unterschiedlichsten Endgeräte sind hoch. Unterstützt durch eine leistungsfähige Plattform lassen sie sich aber durchaus meistern.

(1) Quelle: https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Umsatz-mit-Video-Streaming-knapp-an-der-Milliardengrenze.html
(2) Quelle: http://www.4kevolution.de/jeder-4-verkaufte-fernseher-ist-ein-4k-tv-uhd-erfolgreicher-als-hd

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