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Cyber-Kriminelle machen Jagd auf Gaming-Branche

Mit einem Umsatzwachstum von jährlich 16 Prozent bis zum Jahr 2019 ist die Gaming-Branche einer der Wachstumstreiber der Internetwirtschaft. Das fand der Verband der Internetwirtschaft (eco) in einer Studie heraus. Dieser Erfolg zieht auch Cyber-Kriminelle unwiderstehlich an. Im Internet-Security-Report für das dritte Quartal 2016 weist Akamai nach, dass die Gaming-Industrie am zweithäufigsten von DDoS-Attacken mit über 100 Gbit/s getroffen wurde.

Die Branche sollte sich deshalb bewusst sein, dass sie besonders im Verlauf publikumswirksamer Events wie dem Verkaufsstart eines neuen Spiels oder eines Turniers stark gefährdet ist. Zu diesem Zeitpunkt stehen oft Millionen von Marketing-Geldern auf dem Spiel. Die Angreifer wissen das und schlagen genau dann zu, wenn es am meisten schmerzt. Da die Server bereits mit den legitimen Nutzern bereits stark ausgelastet sind, benötigen die Angreifer nur wenig Bandbreite, um das Fass zum Überlaufen zu bringen und die User Experience zu zerstören. Folge: Der Ausfall verärgert die zahlenden Kunden, frustriert Interessenten und schädigt damit die Marke nachhaltig.

Die passende Antwort auf DDoS-Attacken liefert das Akamai Content Delivery Network (CDN), das DDoS-Attacken unabhängig von ihrer Stärke, Dauer und Häufigkeit zuverlässig abwehrt - auch solche mit mehreren Hundert Gbit/s. Die dezentrale, verteilte und problemlos skalierbare Cloud-Architektur schützt mit überlappenden Sicherheitsperimetern die verschiedenen Bereiche der Infrastruktur eines Unternehmens. Egal, ob es der Angreifer nun auf die Schwachstellen der Netzwerkebene, der Applikationsebene, der DNS-Infrastruktur oder der Services im Rechenzentrum abgesehen hat, der Angriff wird neutralisiert, bevor er das Rechenzentrum erreicht.

Selbst der chinesische Philosoph und Stratege Sunzi wusste bereits, dass man seinen Gegner kennen muss, um ihn besiegen zu können. Im übertragenen Sinne bedeutet das: Der Erfolg stellt sich nur ein, wenn neben robusten Verteidigungssystemen auch sehr viel Know-how von Experten verfügbar ist. Da die Angreifer immer umfangreicher, häufiger und raffinierter agieren, sind für viele Anbieter von Online-Games Lösungen in Form von Managed-Services die beste Wahl, denn sie stellen die Expertise von IT-Sicherheitsspezialisten bereit, ohne dass die Anwender in eigenes Personal investieren und dieses rund um die Uhr einsatzbereit halten müssten.

Da die Gaming-Industrie schon seit einiger Zeit ins Visier der Cyber-Kriminellen geraten ist, muss sie der Gefahr aktiv ins Auge blicken und die richtigen Maßnahmen ergreifen. Um auch künftig positiv in die Zukunft zu blicken, sollten Unternehmen das Schadenspotential ermitteln, das ein DDoS-Angriff ihnen zufügen kann. Zweitens sollten sie mehrstufige Verteidigungssysteme implementieren, die ein breites Spektrum von DDoS-Angriffen abwehren und drittens, sollten sie sich kontinuierlich über aktuelle Bedrohungslagen informieren - auch mithilfe von Experten - damit sie auch neuesten Angriffsmustern etwas entgegenzusetzen haben.

Befolgt die Gaming-Industrie die drei Ratschläge, steht der optimalen User Experience der Kunden mit „Sicherheit" nichts mehr entgegen.

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